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Wie das Mobilitätskonzept Carpooling nachhaltig funktioniert

Bericht - 8. November 2021

Im September liess das Bundesamt für Strassen (Astra) verlauten, dass Fahrgemeinschaften gestärkt werden sollen. Zu diesem Zweck könnten laut dem Verkehrsdepartement eigene Fahrspuren, Signalisationen sowie spezielle Berechtigungen eingeführt werden. Als langjähriger Anbieter einer schweizweit genutzten Carpooling-Plattform hat HitchHike diese Bestrebungen sehr positiv aufgenommen.

Was die praktische Umsetzung betrifft, stellen sich jedoch einige Fragen.

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WIE DAS MOBILITÄTSKONZEPT CARPOOLING NACHHALTIG FUNKTIONIERT

Bericht - 8. November 2021

Im September liess das Bundesamt für Strassen (Astra) verlauten, dass Fahrgemeinschaften gestärkt werden sollen. Zu diesem Zweck könnten laut dem Verkehrsdepartement eigene Fahrspuren, Signalisationen sowie spezielle Berechtigungen eingeführt werden. Als langjähriger Anbieter einer schweizweit genutzten Carpooling-Plattform hat HitchHike diese Bestrebungen sehr positiv aufgenommen. Was die praktische Umsetzung betrifft, stellen sich jedoch einige Fragen.

HitchHike betreibt seit 2012 eine Carpooling-Plattform, an der verschiedene Unternehmen, öffentliche Verwaltungen wie Gemeinden oder Naturparks sowie Bildungsinstitutionen partizipieren. Nebst der Online-Applikation, mit welcher Fahrgemeinschaften organisiert werden, basiert das Carpooling-System von HitchHike auf einem Netzwerk von Mitfahrpunkten, die von Partnern angeboten und unterhalten werden. Seit 2019 gibt es eine Zusammenarbeit mit Coop Pronto. Der Tankstellenbetreiber stellt an 101 Tankstellen-Standorten Mitfahrpunkte zum Ein- und Aussteigen zur Verfügung. Auch die ETH Zürich nutzt seit September 2021 die HitchHike-Plattform zur Förderung von Fahrgemeinschaften zwischen dem Standort Campus Hönggerberg und dem Paul Scherrer Institut. Weitere Beispiele sind die Gemeinde Cham oder der Naturpark Thal in Solothurn, zusammen mit 9 Gemeinden der Region, die Carpooling anbieten und fördern.

Die Ankündigung des Astra lässt hoffen, dass sich in Sachen Carpooling nebst privatwirtschaftlichen und kommunalen Initiativen, in absehbarer Zeit neue Perspektiven und Möglichkeiten bieten. «Eigene Carpooling-Fahrspuren wären natürlich eine grossartige Sache. Fahrgemeinschaften würden dadurch bedeutend an Attraktivität gewinnen, das Verkehrssystem könnte entlastet werden und Pendler*innen stünden weniger im Stau. Es stellt sich für uns aber grundsätzlich die Frage, wie genau das Astra Carpooling und damit verbundene Infrastrukturen einführen und fördern möchte: Ist die Errichtung einer staatlichen Infrastruktur angedacht oder eine solche, die bereits existierende Plattformen, Infrastrukturen und damit verbundenes Knowhow miteinbezieht? Als Carpooling-Anbieter würden wir natürlich letzteres bevorzugen.» sagt dazu Jean-François Schnyder, Mitgründer von HitchHike.

Die Erfahrungen von HitchHike zeigen, dass für das nachhaltige Funktionieren eines Fahrgemeinschafts-Systems sehr unterschiedliche Bedürfnisse und Herausforderungen berücksichtigt und angegangen werden müssen. Durch die langjährige Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern konnte die HitchHike-Plattform und die damit verbundene Infrastruktur stetig weiterentwickelt werden. Genauso wichtig war und ist der direkte Austausch mit den Nutzerinnen und Nutzer: Eine der wichtigsten Voraussetzungen für ein Carpooling-Ökosystem, welches die Bedürfnisse der Menschen und ihre Herausforderungen im Alltag berücksichtigt.

Carpooling hat das Potential, einen gewichtigen Beitrag zur Verringerung von Verkehrsaufkommen und Umweltbelastung zu leisten. Damit ein solches System funktionieren kann und den notwendigen Rückhalt in der Bevölkerung geniesst, ist eine Zusammenarbeit verschiedener Akteure gefragt: Die Vision von HitchHike ist ein föderal strukturiertes System, an dem sich Akteure der öffentlichen Hand und der Privatwirtschaft beteiligen. Für ein solches System hat HitchHike über die vergangenen 9 Jahre die technologische Basis gelegt und die notwendigen Prozesse und Massnahmen für eine langfristige und erfolgreiche Einführung von lokalen Carpooling-Lösungen entwickelt. Ein staatlicher Akteur, wie das Astra, könnte bei der Schaffung schweizweiter Infrastrukturen und von Anreizen eine Schlüsselrolle spielen. Gleichermassen wichtig sind Austausch und Kooperationen zwischen den verschiedenen Akteuren, das heisst Unternehmen, Gemeinden, Nutzerinnen und Nutzern, staatlichen Akteuren und Plattformanbietern.

ÜBER HITCHHIKE

Carpooling System Anbieter der frühen Stunde

HitchHike wurde von vier Ingenieuren im Jahr 2011 in Luzern, Schweiz gegründet. Zusammen mit Unternehmen, Forschungsinstituten und Gemeinden wurde das Produkt und die verschiedenen Dienstleistungen stetig weiterentwickelt.

Weltweit war HitchHike das erste Carpooling Unternehmen mit einem systematischen Lösungsansatz und richtete das Angebot an Geschäftskunden. Nach fast 10 Jahren hat sich HitchHike als vertrauenswürdiger und langfristiger Partner bewiesen. Durch stetige Innovationen und hohem Qualitätsbewusstsein setzt sich HitchHike in den vergangenen Jahren erfolgreich gegen Nachahmerprodukte durch. Die langfristige Unternehmensperspektive bringt HitchHike nicht nur erfolgreich, sondern auch gestärkt durch die Zeit der Corona-Pandemie.

HitchHike ist die Plattform Nr. 1 zur Bildung von Fahrgemeinschaften. Zusammen mit unseren Partnern entwickeln wir Carpooling zu einer Selbstverständlichkeit im täglichen Leben.

Jean-François Schnyder, Gründer und Experte HitchHike, 2012

WENIGER AUTO, MEHR MOBILITÄT

Wenn alle einsteigen, können wir diese Zukunft gemeinsam realisieren

Warum ein Carpooling System anbieten?

Weniger Fahrzeuge auf den Strassen, mehr Platz, weniger Lärm und Gefahren
CO2 Ausstoss und Energieverbrauch senken
Fördern von Kommunikation und Interaktion
Kostenreduktion für Pendler*innen, Verkehrsinfrastruktur und Gesundheit
Unkompliziert und ohne Umweg via Plattform organisiert
Engagement für die Umwelt und unsere Kinder

Es ist Zeit unser Mobilitätsverhalten nachhaltig zu verändern. HitchHike bietet die technologische Basis für Carpooling und begleitet die Veränderung in ihrer Organisation oder Region. So leisten wir unseren Beitrag für eine nachhaltige Zukunft.

Moritz Müller, Chief Change Management Officer HitchHike, 2018

Carpooling in Unternehmen und Regionen

HitchHike bietet Lösungen sowohl für Unternehmen als auch für öffentliche Einrichtungen. Bei diesen wichtigen Mobilitätsakteuren wird ein individueller Mehrwert geschaffen und gleichzeitig wirkt sich das Engagement positiv für die Gesellschaft und Umwelt aus.

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HitcHike in Ihrer Region oder in Ihrem Unternehmen

Als Vertreter*in einer Gemeinde, eines Unternehmens oder vergleichbarer Institution, bin ich interessiert ein Carpooling System anzubieten.

Jetzt mitfahren oder einen freien Platz anbieten

Als Privatperson kann ich die kostenlose und öffentlich zugängliche HitchHike-Plattform zur Gründung einer Fahrgemeinschaft nutzen. Sei es zum regelmässigen Pendeln oder für eine Gelegenheitsfahrt.

Als Anbieter*in von HitchHike befähigt man seine Community Fahrgemeinschaften zu bilden - sei es beim Pendeln, Einkaufsfahrten, einem Ausflug in die Berge oder für ​sonstige Freizeitaktivitäten.

Der lokale Zugang zum HitchHike-Carpooling System ermöglicht es den Menschen einen individuellen und persönlichen Beitrag zu leisten, indem sie sich auf einfache Weise in einer Fahrgemeinschaft organisieren können.

Interessiert an einer Kooperation?

Möchten Sie als Unternehmen, Institutionen oder öffentliche Verwaltungen am Carpooling System von HitchHike partizipieren? Haben Sie eine aussergewöhnlichen Idee für eine andere Form von Kooperation?